Geschichte von London
Alte Häuser in London

Geschichte von London

Die Geschichte Londons in wenig Worte zu fassen ist ein schweres Unterfangen. Daher wird dieser kurze Text auch nur ein Anriss sein und einen kompakten Überblick über die wichtigsten Ereignisse in der Geschichte der Stadt London liefern. Noch heute findet man überall in der Metropole Hinweise auf die Vergangenheit.

Seinen Anfang nahm das heutige Ballungsgebiet mit einer Niederlassung der Kelten, noch bevor die Römer einen Fuß auf den Boden an der Themse setzten. Etwa um 50 n. Chr. Gründeten dann die Römer an selber Stelle eine Stadt. Der damalige Name Londinium dürfte nicht nur Asterix Lesern ein Begriff sein. Schnell stieg die Stadt zur Hauptstadt Britanniens auf. Etwa um 410 neigte sich die römische Herrschaft in Europa dem Ende zu und die Stadt blieb verlassen zurück, nachdem der Schutz durch die römischen Truppen fehlte. Indes siedelten bereits Angeln und Sachsen auf der Insel.

Erst im 7. Jahrhundert siedelten die Angelsachsen wieder im Bereich der Stadt, welche sie Lundenwic tauften. Nach Rückeroberung der Themsemündung von den Dänen wurde auch das Gebiet der alten Römer wieder als Siedlungsfläche genutzt. Lundenburgh war dann der Name der Siedlung innerhalb der Stadtmauern.

Als die Normannen 1066 das Land eroberte, wurde London erneut Hauptstadt. Schnell wuchs auch die Bevölkerung. London bekam 1189 den ersten Bürgermeister. Dieser sollte später von den mächtigen Gilden direkt gewählt werden. Ebenso entwickelte sich die Stadt auch baulich recht rasant. Eine erste Themsebrücke, die London Bridge wurde aus Stein errichtet. Doch war auch die Entwicklung der Stadt immer wieder durch Plünderungen und Revolte geprägt. Der Rosenkrieg war eine Art Wendepunkt der Stadtgeschichte. Mit der Machtübernahme der Tudors verfiel auch bald die Macht der Kirche, welche einen großen Teil der Fläche Londons besaß.

London wurde eine echte Handelsmetropole. Nicht zuletzt durch den Warenverkehr fiel auch die Pest sehr schnell in die Stadt ein. Ein Jahr später, 1666 stand London dann in Flammen. Nach dem Brand wollte man die Stadt neu konzipieren, was allerdings an fehlenden Geldern scheiterte. Daher bewegen sich einige Straßenzüge noch heute am mittelalterlichem Schema. Trotz der Rückschläge war London bald das wichtigste Finanzzentrum der Welt. Durch den Bau neuer Brücken wuchs auch das Stadtzentrum.

Bis zum 19. Jahrhundert war ein enormer Bevölkerungszuwachs zu verzeichnen. Die Stadt wuchs dank bester Infrastruktur in einer enormen Geschwindigkeit. Nicht zuletzt die U Bahnen ermöglichten schnellste Fortbewegung. Als größte Stadt Europas und Hauptstadt eines Weltreiches war London in der viktorianischen Epoche auf dem Höhepunkt des Ruhmes angelangt.

Im Zweiten Weltkrieg wurde London erneut zerstört. Deutsche Bomber richteten verehrende Schäden innerhalb des Stadtbildes und in der Bevölkerung an.
Heute ist London besonders als Finanzzentrum wieder erstarkt. Viele Bereiche der Stadt laden auf interessante Entdeckungsreisen ein. London ist multikulturell geprägt, ohne jedoch den britischen Ton zu verlieren. Daher ist wohl auch jetzt die beste Zeit, einmal eine Reise nach London zu unternehmen ;-)

Foto: Herbert Dazo

Zusatzinformationen

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Der Buckingham Palace ist die königliche Residenz in London. Seit 1835 werden die Geschicke der Nation von hier aus königlicher Hand beeinflusst.

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Die National Gallery ist eines der bedeutensten Kunstmuseen der der Welt. Es befindet sich in London, unmittelbar am berühmten Trafalgar Square

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Das Victoria and Albert Museum ist das größte seiner Art auf der Welt. Der Eintritt ist sogar frei.

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Der Tower of London ist eine vielseitige Festungsanlage. Er diente schon als Fort, Waffenkammer und Gefängnis. Noch heute lagern die wertvollen Kronjuwelen gut bewacht im Tower.

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Westminster Abbey gehört zu den bekanntesten Kirchen der Welt. Die britische Krönungskirche nimmt aber auch sonst einen ganz besonderen Platz in London ein.

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