Krawalle, Plünderungen und Brände in London

Krawalle, Plünderungen und Brände in London
Krawalle, Plünderungen und Brände in London

Die Gewalt in England findet kein Ende. Massiver Polizeieinsatz wird gegen die Randalier in London eingesetzt, wie Premierminister David Cameron der Presse mitteilte.

16.000 Polizisten sollen eingesetzt worden ein, um London vor weiteren Ausschreitungen zu schützen. Wie auf Polizeikreisen verlautet, sollen auch Gummigeschosse eingesetzt werden. Diese sind wohl bisher noch niemals von der bririschen Polizei eingesetzt worden. Offensichtlich greift die Gewaltwelle auch auf andere Städte außerhalb von London über.

Wie Scotland Yard inzwischen mitteilte, hatte der 29-Jährige, von der Polizei erschossene Mark Duggan offensichtlich nicht vor seinem Tod auf die Polizei geschossen. Diese Nachricht scheint nur noch Öl auf das Feuer der Gewalt zu bringen. Es wurden keine Geschosse aus der Waffe von Duggan am Tatort gefunden.

Die Krawalle hatten am Samstagabend im Stadtteil Tottenham begonnen, und inzwischen hat die Gewaltwelle in erschreckendem Ausmaß auch andere Stadtteile im Norden, Süden und Osten von London überrollt. Es soll sich bei den Gewalttätigen laut Scotland Yard um sogenannte Trittbrettfahrer handeln.

Mehr als 100 Tatverdächtige sind festgenommen worden, und die Polizei hat in den eigenen Reihen 9 Verletzte zu beklagen. Sogar ein 11-jähriges Kind soll unter den Tätern sein. Ursprung der Gewalt ist aus einer Demonstration zum bisher nicht aufgeklärten Tod eines 29-Jährigen eskaliert. Er war von der Polizei vor einigen Tagen im Stadtteil Tottenham erschossen worden.

Die Demonstration von Freunden und Angehörigen des Erschossenen war zunächst friedlich verlaufen, endete dann aber in Randalen, Plünderungen von Geschäften und Haus- und Autobränden. Einige Häuser sind bis auf die Grundmauern herunter gebrannt. Im Stadtteil Brixton, im Süden von London, verwüsteten 200 Jugendliche die Einkaufsstraße im Zentrum.

Bürger organisieren sich in London und bilden Gruppen zum Schutz von Häusern und Geschäften in der Nachbarschaft. Im Norden von London, im Stadtteil Enfield, waren 200 von ihnen im Einsatz, um der Polizei zu helfen und für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Das große Aufgebot von Polizisten und Bürgern schreckte die jungen Randalierer ab. So konnte London eine recht ruhige Nacht erleben, die fast schon gespenstisch erschien, während sich die Gewaltwelle in Manchester und anderen Städten auszutoben schien. Auch in Birmingham, Liverpool, Leicester, Nottingham, Wolverhampton und Salford waren Plünderungen der Geschäfte und anschließende Brandstiftungen zu beklagen.

Dagmar Tripp

Datum: 10.08.2011

Kommentar (1)

Stine

(30.09.2011)

Des is jaa dooof..

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